
Unbewusste Programmierungen – Warum wir oft nicht die Welt sehen, sondern uns selbst
„Solange du dir das Unbewusste nicht bewusst machst, wird es dein Leben lenken und du wirst es Schicksal nennen.“
Carl Gustav Jung
Viele Menschen glauben, sie würden die Welt objektiv wahrnehmen.
Doch in Wahrheit erleben wir das Leben oft durch die Filter unserer inneren Erfahrungen, Prägungen und unbewussten Glaubenssätze. Vor allem unsere Kindheit zwischen 0-7 Jahren prägt unser Leben enorm.
Unsere Psyche speichert Erfahrungen im unbewussten Teil unseres Gehins.
Besonders emotionale Erfahrungen aus Kindheit, Beziehung, Stress oder Überforderung hinterlassen Spuren in unserem Nervensystem — und beeinflussen später, wie wir denken, fühlen und reagieren.
Dadurch entstehen innere Programme wie:
„Ich muss funktionieren.“„Ich bin nicht gut genug.“„Ich darf keine Schwäche zeigen.“„Ich muss es allen recht machen.“„Ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste.“
Diese Glaubenssätze laufen oft unbewusst ab.
Sie beeinflussen Entscheidungen, Beziehungen, Stressreaktionen und sogar körperliche Prozesse.
Denn Körper und Psyche sind untrennbar miteinander verbunden.
Dauerhafter innerer Druck verändert Muskelspannung, Atmung, Hormonsystem und Faszien. Viele Menschen versuchen deshalb, körperliche Symptome zu behandeln, ohne die inneren Muster dahinter zu erkennen.
Doch solange unbewusste Programme weiter wirken, erzeugen sie immer wieder ähnliche Gefühle, ähnliche Konflikte und ähnliche körperliche Spannungen.
Ein Satz bringt das sehr treffend auf den Punkt:
„Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt so, wie du bist.“
Mooji
Das bedeutet:
Unsere innere Welt beeinflusst, wie wir die äußere Welt erleben.
Wer innerlich ständig Druck erlebt, nimmt oft auch die Welt als anstrengend wahr.
Wer gelernt hat, sich anzupassen, verliert häufig den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen. Wer ständig die Kontrolle braucht um sich sicher fühlen, hat oft als Kind Unsicherheiten in seinem Umfeld erlebt, die einem heute im Kontrollverhalten lassen. Mit diesen Mustern ist es schwierig in Kreativität und Leichtigkeit zu kommen.
Wer unbewusst Angst in sich trägt, erlebt das Leben oft als unsicher.
Ganzheitliche Gesundheit bedeutet deshalb nicht nur, Symptome zu reduzieren.
Sie bedeutet auch, sich selbst bewusster zu werden.
Denn Bewusstheit verändert Handlungsmöglichkeiten.
Erst wenn wir beginnen, unsere inneren Muster zu erkennen, können wir neue Erfahrungen machen — körperlich, emotional und mental.
Der Weg zu mehr Gesundheit beginnt oft nicht im Außen, sondern in der ehrlichen Begegnung mit uns selbst. Diese Begnung mit dir Selbst erfährst du in meinen Coachings. Ich begleite dich, diese Erfahungen zu machen, dich in den Kontak mit dir selbst zu bringen.
Hast du Interesse dich mit deinen unbewussten Mustern auseinander zu setzen? Hast du Lust dir Selbst zu begegen, alte Glaubenssätze und neurologische Verknüpfungen aufzulösen.............?
Carsten Hoffmann
Gestalt- und Emotionscoach für Gesundheit und integrale Lebensführung
Düsterstr. 3a
0178 5154304
44797 Bochum
Info@carsten-hoffmann-coach.de
Salutogenese und Resilienz
Instagram: Carsten_Hoffmann_Gesundheit